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SolidWorks

Kurz gesagt

SolidWorks ist ein parametrisches 3D-CAD-System für den Maschinen- und Anlagenbau. Bauteile entstehen aus Skizzen und Features, die in einem Baum aufeinander aufbauen — ändert man eine frühe Skizze, rechnet sich das gesamte Modell neu. Wer SolidWorks angibt, sollte Baugruppengröße und genutzte Module benennen, denn Einzelteilkonstruktion und eine Baugruppe mit tausenden Komponenten stellen sehr verschiedene Anforderungen.

Worum es geht

SolidWorks gehört zu Dassault Systemes und ist im deutschen Mittelstand neben Inventor das am weitesten verbreitete 3D-System. Konstruiert wird volumenbasiert mit Skizzenbeziehungen und Bemaßungen, Baugruppen entstehen über Verknüpfungen zwischen Bauteilen, und aus dem Modell wird die Zeichnung abgeleitet, die sich bei Modelländerungen mitzieht. Ergänzende Module decken Blech, Schweißkonstruktion, Rohrleitungen und einfache Simulationen ab.

Wofür es im Alltag gebraucht wird

Aufwand

Für jemanden mit anderer 3D-CAD-Erfahrung reichen zwei bis vier Wochen, weil das Denken in Skizze, Feature und Baugruppe übertragbar ist. Aus reiner 2D-Praxis sind eher drei bis sechs Monate realistisch, denn die Schwierigkeit liegt nicht in der Bedienung, sondern im Modellaufbau: Ein schlecht strukturierter Baum bricht bei der ersten Änderung zusammen. Die Datenverwaltung über PDM ist ein zusätzliches Thema mit eigener Einarbeitung.

Wirkung aufs Gehalt

Ein Systemname begründet keinen Aufschlag. Der Unterschied entsteht durch das, was jemand damit gemacht hat: Wer Serienteile fertigungs- und montagegerecht auslegt, Toleranzketten beherrscht und Änderungen sauber durch Baugruppen und Zeichnungen zieht, wird anders vergütet als jemand, der fremde Modelle nachzeichnet. Genau darauf prüfen wir im Fachgespräch.

Wie knapp ist das am Markt?

SolidWorks-Konstrukteure sind gesucht, weil das System im Mittelstand stark verbreitet ist und ein CAD-Wechsel Einarbeitungszeit kostet. Am knappsten sind Profile mit Blech- oder Schweißkonstruktion und echter Fertigungsnähe. Reine Zeichnungserstellung ohne Konstruktionsverantwortung ist dagegen breiter verfügbar.

Häufige Fragen

Wie übertragbar ist SolidWorks auf Inventor?

Sehr gut. Beide arbeiten parametrisch mit Feature-Baum, Baugruppen und abgeleiteten Zeichnungen; unterschiedlich sind Bedienlogik, Bezeichnungen und Zusatzmodule. Erfahrene Konstrukteure sind nach wenigen Wochen produktiv, was Arbeitgeber bei der Bewerberauswahl einkalkulieren sollten.

Was ist PDM und brauche ich es?

PDM verwaltet Konstruktionsdaten mit Versionen, Status und Berechtigungen. Sobald mehrere Personen an denselben Baugruppen arbeiten, ist es unverzichtbar, weil sonst Referenzen auf falsche Dateistände zeigen. Erfahrung damit ist ein echtes Plus in Bewerbungen.

Reicht SolidWorks für Berechnungen?

Für Abschätzungen mit dem integrierten Simulationsmodul häufig ja. Für Nachweise, die eine Zulassung oder Abnahme tragen sollen, wird in der Regel mit spezialisierter Berechnungssoftware und entsprechender Qualifikation gearbeitet.

Reden wir über Ihre offene Stelle.

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