Rechtsanwaltsfachangestellte finden. Mit Garantie.
Die Rechtsanwaltsfachangestellte führt das Kanzleisekretariat mit Fristenkontrolle, Aktenführung, Gebührenabrechnung und dem elektronischen Rechtsverkehr. Der Beruf ist stark unterbesetzt, weil weniger ausgebildet wird als altersbedingt ausscheidet — Kanzleien konkurrieren hier direkt miteinander. Wir sprechen Kandidatinnen und Kandidaten deshalb direkt an und prüfen im Gespräch die Sicherheit bei Fristenberechnung und RVG-Abrechnung, weil genau daran Haftungsrisiken für die Kanzlei hängen. Zusätzlich klären wir das Rechtsgebiet, da Familienrecht, Zwangsvollstreckung und Wirtschaftsrecht unterschiedliche Routinen verlangen.
Was ein Rechtsanwaltsfachangestellte macht.
- Führen des Fristenkalenders inklusive Vorfristen und Notfristen sowie Wiedervorlagen
- Anlegen und Pflegen von Akten sowie Erstellen von Schriftsätzen nach Diktat
- Berechnung und Abrechnung von Gebühren nach RVG sowie Erstellung von Kostennoten
- Versand und Empfang von Schriftsätzen über das besondere elektronische Anwaltspostfach
- Beantragung von Mahnbescheiden und Begleitung der Zwangsvollstreckung
Worauf wir bei der Auswahl achten.
- Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten oder Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten
- Sichere Fristenberechnung und Kenntnis der Wiedereinsetzungsfolgen bei Fristversäumnis
- Praxis in einer Kanzleisoftware wie RA-MICRO, DATEV Anwalt oder Advoware
- Sicherer Umgang mit dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach
Gehalt 2026
Was ein Rechtsanwaltsfachangestellte verdient.
Jahresbrutto für erfahrene Rechtsanwaltsfachangestellte (4–8 Jahre) auf Basisniveau der Metropolregion Nürnberg. Wirtschaftskanzleien und Fachanwaltsdezernate zahlen über dem Niveau kleiner Kanzleien.
Vollständige Spannen nach Erfahrung und Region im Gehaltsbenchmark 2026.
Häufige Fragen: Rechtsanwaltsfachangestellte
Was verdient eine Rechtsanwaltsfachangestellte?
Erfahrene Rechtsanwaltsfachangestellte (4–8 Jahre) liegen in der Metropolregion Nürnberg bei 36.000 bis 48.000 Euro Jahresbrutto. Wirtschaftskanzleien und spezialisierte Dezernate zahlen am oberen Rand.
Warum sind diese Stellen so schwer zu besetzen?
Es werden seit Jahren weniger Fachangestellte ausgebildet, als altersbedingt ausscheiden. Kanzleien konkurrieren daher um denselben kleinen Kandidatenkreis. Über Stellenanzeigen allein läuft die Suche in der Region regelmäßig ins Leere, weshalb wir direkt ansprechen.
Wie wichtig ist das Rechtsgebiet?
Es verkürzt die Einarbeitung erheblich. Familienrecht, Zwangsvollstreckung und Wirtschaftsrecht unterscheiden sich in Abläufen, Formularen und Gebührentatbeständen. Die Grundlagen wie Fristen, beA und RVG sind dagegen übertragbar, sodass ein Wechsel des Rechtsgebiets machbar bleibt.
