Exportsachbearbeiter finden. Mit Garantie.
Der Exportsachbearbeiter wickelt Auslandsaufträge vollständig ab — von der Auftragsbestätigung über Zahlungssicherung und Versanddokumente bis zur Ankunft beim Kunden. Der harte Filter ist die Akkreditivbearbeitung: Viele Kandidaten haben Exportpapiere erstellt, aber noch nie ein Dokumentenakkreditiv geprüft — und ein einziger abweichender Buchstabe kostet dort die Zahlung. Wir fragen deshalb nach konkreten Zielmärkten, Zahlungsbedingungen und ob Akkreditive selbst bearbeitet wurden. Passende Kandidaten finden sich sowohl in Industrieunternehmen mit Exportquote als auch in Speditionen mit Auslandsabteilung.
Was ein Exportsachbearbeiter macht.
- Abwicklung von Exportaufträgen inklusive Auftragsbestätigung nach vereinbarten Incoterms
- Bearbeitung von Akkreditiven und Dokumenteninkasso inklusive dokumentenkonformer Prüfung
- Erstellen von Handelsrechnung, Packliste, Ursprungserklärung und Versanddokumenten
- Buchung und Abstimmung von Transporten mit Speditionen für Land-, Luft- und Seefracht
- Kommunikation mit ausländischen Kunden zu Terminen, Dokumenten und Zahlungsbedingungen
Worauf wir bei der Auswahl achten.
- Kaufmännische Ausbildung, gerne als Groß- und Außenhandelskaufmann oder in der Spedition
- Sichere Anwendung von Incoterms 2020 sowie Praxis in der Akkreditivbearbeitung
- Verhandlungssicheres Englisch, weitere Sprachen je nach Absatzmärkten von Vorteil
- Sorgfalt bei Dokumenten, weil Abweichungen zur Zahlungsverweigerung der Bank führen
Gehalt 2026
Was ein Exportsachbearbeiter verdient.
Jahresbrutto für erfahrene Exportsachbearbeiter (4–8 Jahre) auf Basisniveau der Metropolregion Nürnberg. Akkreditivpraxis und Erfahrung mit Drittlandmärkten heben die Spanne an.
Vollständige Spannen nach Erfahrung und Region im Gehaltsbenchmark 2026.
Häufige Fragen: Exportsachbearbeiter
Was verdient ein Exportsachbearbeiter?
Erfahrene Exportsachbearbeiter (4–8 Jahre) liegen in der Metropolregion Nürnberg bei 42.000 bis 54.000 Euro Jahresbrutto. Akkreditivpraxis und Verantwortung für Drittlandmärkte heben die Spanne an.
Braucht der Kandidat Zollkenntnisse?
Grundkenntnisse ja, weil Ausfuhranmeldung und Ursprungsnachweis am Prozess hängen. Die vollständige Zollabwicklung in ATLAS ist dagegen ein eigenes Berufsbild. Wenn Sie beides in einer Stelle bündeln wollen, sagen Sie es uns vorher — das verkleinert den Kandidatenkreis erheblich.
Welche Sprachen sind gefragt?
Englisch ist die Grundvoraussetzung. Darüber hinaus richtet es sich nach Ihren Absatzmärkten: Französisch, Spanisch oder osteuropäische Sprachen bringen im Tagesgeschäft echten Vorteil. Wir prüfen die angegebene Sprachkompetenz im Gespräch statt sie aus dem Lebenslauf zu übernehmen.
