Supply Chain Manager finden. Mit Garantie.
Der Supply Chain Manager bringt Absatzplanung, Beschaffung und Produktion in einen abgestimmten Plan und steuert dabei den Zielkonflikt zwischen Lieferfähigkeit und gebundenem Kapital. In der Praxis bewerben sich auf diese Stelle viele operative Disponenten mit neuem Titel. Der Unterschied zeigt sich an einer Frage: Hat der Kandidat schon einmal einen Forecast gegen den Vertrieb verteidigt und Bestandsziele durchgesetzt, oder hat er nur Bestellvorschläge aus dem System bestätigt? Wir prüfen genau das anhand konkreter Planungszyklen und stellen nur Profile vor, die den Planungsprozess selbst verantwortet haben.
Was ein Supply Chain Manager macht.
- Aufbau und Pflege des rollierenden Absatz- und Bedarfsforecasts über alle Artikelgruppen
- Moderation des monatlichen S&OP-Prozesses zwischen Vertrieb, Einkauf und Produktion
- Festlegen von Sicherheitsbeständen, Meldebeständen und Losgrößen je Artikelklasse
- Analyse von Lieferfähigkeit, Bestandsreichweite und Überbeständen inklusive Maßnahmenplan
- Bewertung von Lieferrisiken und Aufbau von Zweitquellen für kritische Materialien
Worauf wir bei der Auswahl achten.
- Studium in Wirtschaftsingenieurwesen, BWL oder Logistik
- Sicher in SAP APO, IBP oder einem vergleichbaren Planungstool sowie sehr gut in Excel und Pivot
- Verständnis für ABC-/XYZ-Analysen, Wiederbeschaffungszeiten und Bestandsreichweiten
- Englisch verhandlungssicher für internationale Lieferantenabstimmung
Gehalt 2026
Was ein Supply Chain Manager verdient.
Jahresbrutto für Supply Chain Manager mit 4–8 Jahren Erfahrung auf Basisniveau der Metropolregion Nürnberg. Internationale Konzernstrukturen mit Werksverantwortung liegen darüber.
Vollständige Spannen nach Erfahrung und Region im Gehaltsbenchmark 2026.
Häufige Fragen: Supply Chain Manager
Was verdient ein Supply Chain Manager?
Supply Chain Manager mit vier bis acht Jahren Erfahrung liegen in der Metropolregion Nürnberg bei 62.000 bis 80.000 Euro Jahresbrutto. Mit internationaler Werksverantwortung und Personalführung liegt die Spanne höher.
Was unterscheidet Supply Chain Manager und Einkäufer?
Der Einkäufer beschafft und verhandelt mit Lieferanten. Der Supply Chain Manager legt fest, was wann in welcher Menge gebraucht wird, und steuert die Bestände über die gesamte Kette. Der Einkauf ist damit ein ausführender Teil der Planung, die der Supply Chain Manager verantwortet.
Welche Systemkenntnisse sind wirklich nötig?
Ein Planungstool wie SAP APO oder IBP ist hilfreich, aber austauschbar. Wichtiger ist, ob der Kandidat Forecast-Genauigkeit und Bestandsreichweite selbst berechnen kann. Wer das nur aus einem Standardreport abliest, kann eine gestörte Kette nicht reparieren.
