Ratgeber · Stand Juli 2026
Was kostet eine Personalvermittlung?
Eine Personalvermittlung kostet in Deutschland üblicherweise 20 bis 35 Prozent des Bruttojahresgehalts der besetzten Position. Der Branchendurchschnitt liegt laut Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) bei rund 28 Prozent. Das Honorar wird im Regelfall erst bei erfolgreicher Einstellung fällig.
Kosten nach Positionslevel
Als grobe Orientierung über alle Anbieter hinweg, gerechnet mit marktüblichen Sätzen:
| Level | Jahresgehalt | Typisches Honorar |
|---|---|---|
| Fachkraft | 40.000 bis 60.000 € | 8.000 bis 15.000 € |
| Führungskraft / Middle Management | 60.000 bis 90.000 € | 12.000 bis 22.500 € |
| Executive / Geschäftsleitung | ab 120.000 € | ab 30.000 € |
Die drei Honorarmodelle im Vergleich
1. Erfolgshonorar (Contingency)
Zahlung nur bei Einstellung, kein Vorab-Risiko. Dafür arbeitet der Vermittler parallel an vielen Suchen; Ihre Position konkurriert um seine Zeit. Verbreitetstes Modell für Fach- und Führungskräfte.
2. Mandat / Retainer
Eine Anzahlung reserviert exklusive Suchkapazität und höchste Priorität; seriöse Anbieter rechnen sie vollständig auf das Erfolgshonorar an. Klassisch als Drittelregelung: bei Auftrag, bei Shortlist, bei Vertragsabschluss. Nur in diesem Modell gibt es üblicherweise echte Garantien.
3. Festpreis
Fixer Betrag unabhängig vom Gehalt. Selten, vor allem bei Volumen-Recruiting gleichartiger Positionen sinnvoll.
Worauf Sie im Vertrag achten sollten
- Garantien: Was passiert, wenn nicht besetzt wird oder der Kandidat in der Probezeit geht? Besetzungs- und Nachbesetzungsgarantie gehören schriftlich fixiert.
- Anrechnung: Eine Anzahlung muss vollständig auf das Erfolgshonorar angerechnet werden, sonst zahlen Sie doppelt.
- Berechnungsbasis: Klären, ob Boni und Zusatzleistungen ins zugrunde gelegte Jahresgehalt einfließen.
- Exklusivität: Wenn Sie Exklusivität zusagen, sollte der Vermittler im Gegenzug Priorität und Garantien zusagen.
Der eigentliche Vergleichsmaßstab: Ihre Vakanzkosten
Die relevante Frage ist selten „Was kostet der Vermittler?", sondern „Was kostet die offene Stelle?". Eine Fachkraft-Vakanz verursacht je nach Rolle 10.000 bis 20.000 Euro Kosten pro Monat durch liegengebliebene Arbeit, Überlastung und entgangene Aufträge. Jede Woche früherer Besetzung spart damit real Geld. Rechnen Sie Ihre Vakanzkosten hier aus.
So arbeiten wir bei FACT TALENTS
Wir bieten beide Wege an: erfolgsbasiert ohne Vorabkosten oder als Mandat mit Anzahlung, exklusivem Such-Team, Start in 48 Stunden und vollen Garantien. Die Anzahlung wird immer vollständig angerechnet, die genauen Konditionen legen wir transparent im Erstgespräch fest. Die Modelle im Detail.
Häufige Fragen zu den Kosten.
Was kostet eine Personalvermittlung 2026?
Üblich sind 20 bis 35 Prozent des Bruttojahresgehalts der besetzten Position. Der Branchendurchschnitt liegt laut BDU bei rund 28 Prozent. Für eine Fachkraft mit 50.000 Euro Jahresgehalt entspricht das 10.000 bis 17.500 Euro, fällig erst bei Einstellung.
Wann wird das Honorar fällig?
Beim Erfolgsmodell erst mit unterschriebenem Arbeitsvertrag. Beim Mandat wird eine Anzahlung geleistet, die vollständig auf das Erfolgshonorar angerechnet wird.
Ist ein Mandat teurer als erfolgsbasierte Suche?
Nein, in Summe kostet beides gleich viel, weil die Anzahlung voll angerechnet wird. Das Mandat kauft Priorität, exklusive Kapazität und Garantien, nicht einen höheren Preis.
Was kostet eine unbesetzte Stelle im Vergleich?
Meist deutlich mehr als die Vermittlung: Eine Fachkraft-Vakanz verursacht schnell 10.000 bis 20.000 Euro Kosten pro Monat. Unser Vakanzkosten-Rechner zeigt Ihre Zahl in 30 Sekunden.
Zahlen Bewerber etwas für die Vermittlung?
Nein, niemals. Die Vermittlung ist für Kandidaten gesetzlich geregelt kostenlos; das Honorar trägt ausschließlich das einstellende Unternehmen.
Autor: Geschäftsführung FACT TALENTS GmbH · Quellen: BDU-Honorarstudien, eigene Vermittlungsdaten
